Panierter Tofu. Darf ich vorstellen unser Tofu-Schnitzel (oder so). Es schmeckt aufjedenfall echt lecker!! Das mögen auch nicht Vegetarier/Veganer *g*
Tofu in die gewünschte Größe schneiden. In eine Schale legen und kräftig Würzen (Paprika, Salz, Pfeffer, Knoblauchgranulat, Steakgewürz). Dann Sojasoße hinzugeben und ca. eine halbe Stunde ziehen lassen. Den Tofu abtupfen und scharf in reichlich Öl anbraten oder frittieren.
Jetzt wird der Tofu paniert: Dazu Weizenmehl mit Wasser in einer Schüssel vermengen.
In einer weitere Schüssel kommt Paniermehl. Die Schüsseln sollten so gewählt werden das die einzelnen Tofustücke sich gut darin panieren lassen. Den Tofu panieren: Erst in die Mehl-Wassermasse und dann in das Paniermehl. Ich mache den Durchgang immer zwei mal, weil ich die Panade so mag.
Panierten Tofu in Fett anbraten- fertig.
Dazu gibt es bei uns eine dunkle Soße (mal ganz Faul aus dem Supermarkt, da gibt es tatsächlich ein paar ohne Ei und Milchbestandteile) und Rotkraut (fertig aus dem Glas, nur kurz in der Mikrowelle erwärmt). Zusammen ist das ein großartiges Essen das man auch leicht anpassen kann.
Guten Appetit!
So ENDLICH schaffe ich es auch mal einen Bolg-Eintrag zu schreiben *g*
Ich habe vor ein paar Tagen nach Rezepten mir Tofu gesucht und was Leckeres gefunden. Hier mal der Link zum Original Rezept. Ich habs natürlich noch verändert und bei mir kam dann dieses Rezept raus:
* 1 Brokkoli
* 2 große Esslöffel Erdnussbutter
* 50 ml helle Sojasoße
* 50 ml Wasser
* 1/2 Zitrone
* Chilisauce
* Vegetarien Stir-Fry-Sauce
* 2 Knoblauchzehen
* 1 Zwiebel
* 250g Tofu
* Öl
* eventuell etwas Salz
Den Brokkoli in Röschen zerteilen. Den übrig gebliebenen Brokkolistrunk schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Beides kurz blanchieren und beiseite stellen.
Sojasoße, Zitronensaft mit etwas Salz vermengen und darin den in Scheiben geschnittenen Tofu für ca. 10 min einlegen.
Die Erdnussbutter mit dem Wasser verrühren. Die Sojasauce und den Saft der Zitrone hinzugeben. Das Ganze gut mischen, mit Chilisauce und Vegetarien Stir-Fry-Sauce abschmecken und beiseite stellen.
Den eingelegten Tofu mit Küchenpapier abtupfen und in viel Öl scharf anbraten, (Bei uns geht das schon so in die Richtung Fritieren) bis der Tofu schön Farbe bekommen hat.
Zwiebel, Knoblauch sowie Tofu würfeln und im Öl anbraten (am besten im Wok). Die Erdnuss-Soja-Sauce und die Brokkoliröschen hinzugeben und alles ein wenig köcheln lassen. Hin und wieder gut durchrühren. Achtung: Die Brokkoliröschen sollen nicht verkochen, sondern bissfest bleiben.
So noch ein bisschen mit Salz abschmecken- fertig. Wir haben als Beilage dazu Reis gegessen.
Beim Nochmaligen durchlesen des Tofu Artikels ist mir irgendwie aufgefallen, das noch einiges Fehlt was Tofu angeht. Deshalb wurde aus “Tofu” “Tofu (1) – Allgemeines” was ja irgendwie einen zweiten Teil impliziert. Und hier ist deshalb: “Tofu (2) – Verschiedene Sorten”
Tatsächlich gibt es einige verschiedene Sorten Tofu, hier erstmal die wichtigsten Unterschiede:
- Tofu (der “normale”)
- Soft Tofu
- Seiden Tofu
Der Normale Tofu ist ein mehr oder minder fester, weißer Block, das halt was die meisten als “rohen” Tofu kennen. Aber auch hier gibt es, wie kann es auch anders sein, Unterschiede. Je nachdem wie sehr der Tofu bei der Herstellung gepresst wurde ist er eher feinporig oder grobporig. Dies macht im Geschmack ersteinmal keinen Unterschied, sehr wohl aber in der Zubereitung: Grobporiger Tofu nimmt Marinaden besser an und entwickelt so schneller und intensiveren Geschmack, er ist also leichter zu würzen. Dafür ist der Feinporige Tofu stabiler, will sagen beim anbraten bzw. sonstigem Zubereiten fällt er nicht so leicht auseinander. Das Beste ist wie so oft ein gutes Mittelmaß. Will man Feinporigen Tofu gröber bekommen muss man ihn nur einfrieren.
Der Normale Tofu eignet sich vor allem zum Anbraten, als Beilage, wenn man irgendwelche “Würfel” machen will etc.
Seiden Tofu ist der weichste Tofu, er ist fast schon flüssig und hat den am hervorstechensten säuerlichen Geschmack aller Tofusorten. Allerdings heißt den hervorstechensten säuerlichen Geschmack nicht das er richtig sauer ist, bei gutem Tofu kann man den säuerlichen Geschmack trotzdem kaum wahrnehmen. Allerdings ist ein solcher Geschmack manchmal gewünscht, dann bietet es sich an den Tofu etwas Zwischenzulagern, da dieser mit der Zeit zunimmt. Auch das ist beim Seiden Tofu am Ausgeprägtestem. Seiden Tofu eignet sich für eine ganze Reihe von Dingen, wir machen daraus gerne eine Art Mouse o Chocolat, ich habe aber auch schon gelesen das man ihn als eine Art Eiersatz benutzen kann, habe es aber noch nicht selber ausprobiert.
Als letzter Vertreter tritt der Soft Tofu an. Er ist so eine Art Zwischending aus den beiden anderen Tofu arten. Kaum säuerlich und sehr feinporig (tatsächlich ist er eigentlich eine recht Kompakte masse) ist er leider nicht wirklich stabil. In Asien wird er scheinbar gerne in Suppen verwendet, wie das von statten geht weiß ich leider (noch) nicht. Ich habe einmal aus versehen Soft Tofu gekauft, da sich die Verpackungen von normalem und Soft Tofu zum verwechseln ähnlich sind. (Ok, Sarah hat Treffenderweise festgestellt das der normale Tofu blau verpackt ist und der Soft Tofu Rot, aber sonst sehen die wirklich gleich aus *g*) Die einzige Sinnvolle Anwendung haben wir in Rahmen gefunden (eine Art Nudelsuppe). Wir haben den Tofu so wie immer Mariniert und dann angebraten, wobei er ziemlich zerbröselt ist dafür aber eine herzlich würzige Kruste entwickelt hat. War ganz nett.
Soviel erstmal zum Tofu. Wenn mir noch mehr einfällt oder ihr fragen habt gibt’s nen dritten Teil.
Auf die Frage “Wo kaufst du denn Tofu” werden die meisten Menschen antworten: “Garnicht, das zeug schmeckt so wieso nicht!” und werden meistens recht damit haben! Denn Tofu schmeckt nicht, bzw. nur sehr wenig, zumindest wenn man ihn im Richtigen Geschäft kauft.
Tofu ist sozusagen der Käse der aus Sojamilch gewonnen wird, doch wo der Kuh-Milch Lab oder ähnliches zugesezt wird, wird dem Tofu ein gerinnungsmittel zugesezt. Und das ist was guten Tofu ausmacht: Er besteht aus viel Soja und wenig gerinnungsmittel, und sonst nichts. Dann schmeckt er nähmlich auch nicht, und das im positiven Sinne: Guter Tofu schmeckt pur einfach nur leicht säuerlich. Das hat den Vorteil das man ihn, wenn man es richtig anstellt, in so ziemlich alle Geschmacksrichtungen ziehen kann.
Das Problem an den meisten Tofus ist das sie eben aus einer Menge mehr als nur Soja und Säuerungsmittel besteht, meistens schwimmen da noch irgendwelche haltbarmacher, zusätzliche Säurestabilisatoren und vieles andere mehr drinn herum, was da einfach nicht hingehört!
Deshalb kaufen wir unseren Tofu nur im Asia Laden unseres Vertrauens, dort wird er nämlich jeden Mittwoch frisch selber hergestellt. Leider hält sich dieser Tofu nicht so lange wie das gepanschte Zeug aus dem Kühlregal, aber damit können wir Leben. Hier ein kleiner Tipp: Den Tofu dunkel im Kühlschrank in Wasser lagern. Das Wasser am besten jeden Tag auswechseln, dann hält sich der Tofu etwa 1-2 Wochen.
Zur Zubereitung nur ganz kurz, denn da gibt es etwa 1.000 verschieden (in Wahrheit wahrscheinlich noch eine ganze Ecke mehr): Unser “Grundrezept” sieht so aus:
Den Tofu in etwa 0,5 bis 1cm Dicke scheiben schneiden und für 10-30min in Sojasauce einlegen. Anschließend in heißem Fett ausbraten. Wichtig ist hier das das Fett wirklich Heiß ist, es ist eher sowas wie eine Art fritieren als Ausbraten.
Ich hoffe ich konnte euch den in Deutschland ein wenig verhaßten Tofu ein wenig näher bringen, es folgen bestimmt einige leckere ausführliche Rezepte!