Wir bekommen heute Abend besuch und da muss es natürlich auch was leckeres zu Essen geben ^^. Weils soviel ist mach ich mal nen 2teiler draus:
Da KP letzte Woche Toast und alte Semmeln getrocknet hat, haben wir uns für Semmelknödel entschieden.
Semmelknödel: für 6 – 8 Knödel
ca. 250 g Semmelwürfel
230 ml Soja- oder Reismilch (warm)
1 kleine Zwiebel
30 g Margarine oder Rapsöl
(2 EL gehackte, glatte Petersilie)
2 El Sojamehl oder Eiersatz (besteht meist aus Maismehl oder so)
Muskatnuß gerieben
Pfeffer gemahlen
Salz
etwas Weizenmehl
Die Semmelwürfel in der warmen Milch einweichen. Zwiebel in Würfel schneiden und in der heißen Margarine (Oder Öl) glasig dünsten und unter die Semmel-Milchmasse geben. Das Sojamehl dazugeben und das Ganze etwas ziehen lassen und anschließend kneten. Eventuell 1 – 2 EL Sojamilch oder Wasser in die Knödelmasse geben.
Anschließend mit Muskatnuß, Pfeffer und Salz kräftig abschmecken.
Mit feuchten Händen 6 – 8 etwa gleich große, feste Knödel formen und in Mehl wälzen. Ich wasche mit die Hände zwischendurch, damit die Knödel nicht an den Händen kleben und sich leichter formen lassen.
Die fertigen Knödel in leicht, kochendes Wasser legen und 20 Minuten ziehen lassen. Dabei sollte der Topf nicht ganz zugedeckt sein.
Den Rest vom leckeren Essen gibets morgen!
Ha! Eine Premiere! Eine meiner versuche eine Nachspeiße zuzubereiten hat tatsächlich beim ersten Mal funktioniert. Sonst brauche ich etwa 2 Anläufe um etwas essbares zu Produzieren und weiter 5 um das dann auch noch einigermaßen schmackhaft hinzubekommen. Vom Aussehen wollen wir erst garnicht reden.
Aber diesmal war alles anders. Beim Einkaufen ist uns feines Grieß über den Weg gelaufen, und daraus ist folgende leckere Nachspeise entstanden, die auch noch richtig gut aussieht. Allerdings braucht ihr dafür ein Flambiergerät, z.B. das hier.
Aber jetzt endlich das Rezept:
- 150g Zucker
- 30-40g Maisstärke
- 100ml Wasser
- 0,5l Sojamilch Vanille
- 0,5l Sojamilch Natur
- 2TL geriebene Zitronenschale
- 75g feinen Weichweizen-Grieß
- 1Eßl Magerine
Verrührt mit einem Schneebesen zuerst die Maisstärke mit dem Wasser und gebt anschließend den Zucker dazu. Wenn die Masse einigermaßen glatt ist gebt ihr ca 30ml Milch und den Weichweizengrieß hinzu und rührt wieder bis es eine schöne Masse gibt. Jetzt könnt ihr die Milch mit der geriebenen Zitronenschale aufkochen. Wenn sie kocht schnell vom Herd nehmen und die Weichweizen-Grieß-Zuckermasse einrühren und wieder auf den Herd stellen. 10min leicht köcheln lassen und dabei ständig rühren.
Jetzt könnt ihr die Grießcreme in feuerfeste Schälchen geben und etwa für eine Stunde kaltstellen. Jetzt beginnt der lustige Teil: Bestreut die Creme großzügig mit Zucker und macht euer Flambiergerät an. Richtet nun die Flamme auf den Zucker und seht zu wie er schmilzt. Dabei schön gleichmäßig hin und her bewegen. Wenn der Zucker anfängt zu karamelisieren und blasen zu werfen ist es an der Zeit an die nächste Form zu gehen. Am besten schnell servieren, wenn ihr zulange wartet zieht der Zucker Feuchtigkeit und alles wird matschig.
Viel Spaß und guten Appetit!
Was ihr braucht:
- Sojamilch
- Öl
- Salz
- Zitronensaft
- evtl. etwas Senf
Ihr nehmt zu gleichen Teilen Sojamilch und Öl und Mixt es im Mixer gut zusammen. Durch das Sojalecithin in der Sojamilch bleibt das übrigens gut gemischt. Anschließend gebt ihr etwas Salz und wer will ein kleines wenig Senf dazu. Nochmals mixen. Nun gebt ihr einen Schuß Zitroensaft hinzu. Wenn ihr jetzt den Mixer wieder einschaltet gerrint die Sojamilch durch die Säure des Zitronensaftes und eure Mayonaise wird fest.
Die Konsistenz der Mayonaise könnt ihr über zwei Zutaten Steuern: Das verhältnis von Öl zu Milch und die Menge des Zitronensaftes. Mehr Öl macht die Mayonaise fester, genauso wie mehr Zitronensaft. Beides aber nur in gewissem Maße, bei zuviel Öl schmeckts nicht mehr, bzw. sehr Ölig (wen überraschts) und bei zuviel Zitronensaft ist es zu Sauer (auch nicht wirklich weltbewegen). Und keine Angst wenn die Mayo zu Anfang noch etwas zu flüssig erscheint. Innerhalb von 1-2h dickt sie nochmal kräftig nach.