Hallo ihr lieben,
demletzt sind wir durch Gaby Lachmann aus dem Haus Schwarzwaldsonne auf die Vega-Knacker von Vega-Frost gestoßen. Auf dem Bild bei Vega-Frost kann man es leider nicht so deutlich erkennen, aber die Würste sind ziemlich hell, aber was viel wichtiger ist: Sie schmecken unheimlich gut.
Und mit einer solchen Grundlage ausgestattet macht auch das experimentieren mit solcher Halbfertigware endlich mal wieder Spaß, und das hier ist dabei herausgekommen:
Die Vegane Curry Wurst!
Stilecht natürlich mit selbst gemachter Currysoße und (nicht selbst gemachten) Pommes Frites. Aber bevor ihr los kochen könnt solltet ihr schauen ob ihr das hier alles im Haus habt:
- 1 kleine Zwiebel
- 20g Mehl
- 2 TL Currypulver
- 1 1/2 EL Tomatenmark
- 400ml Brühe
- 30ml Essig
- 1/2 TL Currypulver
- 1 TL Paprika
- Knoblauch, Salz
- 4 – 6 Vega-Knacker
- Pommes Frites
Wie ihr die Pommes Frites in den Backofen schmeißt und die Vega-Knacker anbratet solltet ihr selber wissen, das ist der einfache und uninteressantere Teil der Geschichte. Der (nicht weniger einfache aber) viel interessantere Teil ist natürlich die Currysoße, und die macht ihr so:
Ihr schneidet als erstes die Zwiebel in feine Würfel und dünstet sie in etwas Öl an. Dann gebt ihr noch weiteres Öl hinzu und macht mit dem Mehl und den 2 TL Currypulver eine Mehl schwitze. Passt auf das sie nicht anbrennt, immer schon rühren. Nun kommt das Tomatenmark dazu, gebt dem ganzen nochmal kurz Zeit zum an schwitzen, aber passt wirklich ut auf das nichts braun wird und anbrennt. Jetzt löscht ihr diese Mehl-Curry-Tomaten schwitze mit der Brühe ab und gebt den Essig hinzu und schmeckt die Currysoße ab. Unter Umständen kommt jetzt je nach Geschmack noch Ketchup und/oder Chilipulver hinzu und alles wird nochmal kurz aufgekocht. Fertig.
Die angebratenen Würstchen werden jetzt Stilecht in kleine happen zerschnitten und kommen mit den Pommes auf einen Teller. Über die Würstchenstücke Soße geben und Servieren. Wir wünschen einen guten Appetit!
Erstmal vorweg: Mir gefällt der Ausdruck Vegi-„Schnitzel“ gar nicht, aber mir fällt kein besserer ein, da ich Bratling mit einer anderen Konsistenz verbinde…. was solls!
Also, hier das erste wirkliche Rezept. Es ist was schnelles, ich habs innerhalb von ca. 20min fertig gehabt, wobei das zeitaufwendigste das schnippeln der Karotten war. Hier die Zutatenliste für 2 Personen:
2-3 Mittelgroße Karotten
1 Zwiebel
ca. 600ml Wasser
2-3 Eßl. Mehl
Curry
2 Taifun „Curry-Annanas“ Schnitzel (oder andere)
1 Tasse Reiß
Zuerst setzt ihr den Reis auf. Dazu nehmt ihr 1 Tasse Reis und 3 Tassen Wasser und etwas Salz oder Brühe. Das ganze kommt in einen Topf. Einfach auf hoher Stufe ankochen und dann runterschalten bis das Wasser ganz verschwunden ist, so brennt auch nichts an.
Jetzt zur Soße. Ihr schneidet die Zwiebeln in Rädchen und die Karotten in Stifte. Wenn ihr kein Gerät dafür habt könnt ihr es so wie ich machen: Die Karotten schälen und dann mit dem Schäler die dickst möglichen Scheiben „hobeln“. Die sind dann allerdings so breit und lang wir die Karotte, d.h. ihr müsst sie noch mal mit dem Messer kleiner schneiden, das geht aber recht fix.
Nun schmeißt ihr die Karotten und die Zwiebeln in einen Topf mit Öl (am besten kein Olivenöl, der eigengeschmack passt hier leider nicht) und dünstet es an bis die Karotten fast durch aber auf jedenfall noch Bissfest sind. Wir wollen keinen Brei. Das braucht so seine 10min.
Zwischendrinn setzt ihr einen neuen Topf mit Öl auf und lasst das heiß werden. Stellt schon mal die ersten 300ml Wasser bereit, jetzt muss es fix gehen. Rührt das Mehl in das heiße Öl ein, es darf nicht dunkel werden! Anschließend kommt ordentlich Curry rein. Messlatte ist hier die Farbe der Schwitze: Ein schönes Gelb, aber nicht zu knallig (schön wage nicht wahr?). Löscht die Schwitze (so heißt das Mehl-Öl-Gemisch in dem euer Curry jetzt schwimmt) mit dem Wasser unter kräftigem Rühren ab und stellt das ganze vom Herd.
Zurück zu den Mören, die dürften jetzt soweit sein. Schmeckt sie mit Salz und Pfeffer ab und kippt die Restlichen 300ml Wasser dazu und gebt etwas Brühe hinein. Anschließend kommt eure Angedickte Currymasse dazu. Kraftig rühren, einmal aufkochen und mit Kräutersalz und Brühe noch mal abschmecken. Fertig.
Zum Schluss haut ihr die Schnitzel oder was auch immer ihr nehmt in die Pfanne und bratet sie an. Die Soße schmeckt aber auch zu anderem oder einfach so zum Reiß.