Archiv des Autors: Klaus-Peter

Curry-Wurst

Hallo ihr lieben,

demletzt sind wir durch Gaby Lachmann aus dem Haus Schwarzwaldsonne auf die Vega-Knacker von Vega-Frost gestoßen. Auf dem Bild bei Vega-Frost kann man es leider nicht so deutlich erkennen, aber die Würste sind ziemlich hell, aber was viel wichtiger ist: Sie schmecken unheimlich gut.

Und mit einer solchen Grundlage ausgestattet macht auch das experimentieren mit solcher Halbfertigware endlich mal wieder Spaß, und das hier ist dabei herausgekommen:

Die Vegane Curry Wurst!

Stilecht natürlich mit selbst gemachter Currysoße und (nicht selbst gemachten) Pommes Frites. Aber bevor ihr los kochen könnt solltet ihr schauen ob ihr das hier alles im Haus habt:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 20g Mehl
  • 2 TL Currypulver
  • 1 1/2 EL Tomatenmark
  • 400ml Brühe
  • 30ml Essig
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1 TL Paprika
  • Knoblauch, Salz
  • 4 – 6 Vega-Knacker
  • Pommes Frites

Wie ihr die Pommes Frites in den Backofen schmeißt und die Vega-Knacker anbratet solltet ihr selber wissen, das ist der einfache und uninteressantere Teil der Geschichte. Der (nicht weniger einfache aber) viel interessantere Teil ist natürlich die Currysoße, und die macht ihr so:

Ihr schneidet als erstes die Zwiebel in feine Würfel und dünstet sie in etwas Öl an. Dann gebt ihr noch weiteres Öl hinzu und macht mit dem Mehl und den 2 TL Currypulver eine Mehl schwitze. Passt auf das sie nicht anbrennt, immer schon rühren. Nun kommt das Tomatenmark dazu, gebt dem ganzen nochmal kurz Zeit zum an schwitzen, aber passt wirklich ut auf das nichts braun wird und anbrennt. Jetzt löscht ihr diese Mehl-Curry-Tomaten schwitze mit der Brühe ab und gebt den Essig hinzu und schmeckt die Currysoße ab. Unter Umständen kommt jetzt je nach Geschmack noch Ketchup und/oder Chilipulver hinzu und alles wird nochmal kurz aufgekocht. Fertig.

Die angebratenen Würstchen werden jetzt Stilecht in kleine happen zerschnitten und kommen mit den Pommes auf einen Teller. Über die Würstchenstücke Soße geben und Servieren. Wir wünschen einen guten Appetit!

Hefezopf

Hi,

vor einiger Zeit haben wir in Freudenstadt einen Hefezopf gemacht und meine (KP) Tante war zu besuch. Der Zopf war recht mickrig, was meine Tante dazu verleitet hat uns ihr Rezept zu verraten. Und was soll man sagen: Schwäbischer Hefezopf schmeckt auch in der Veganen Variante herrlich! Ihr braucht vollgendes:

  • 500g Mehl
  • 80g Margarine
  • 100g Zucker
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 250ml Sojamilch

Ihr vermischt alle Trockenen Zutaten in einer Schüssel und stellt die Milch in einer riesigen Tasse die Milch in die Mikrowelle. Ich stell sie dabei auf die “Glühbirnernfunktion” (so nenne ich den 120W bereich) und erwärme sie für 5min. Dann kommt die Margarine mit in die Tasse und das ganze nochmal kurz in die Mikrowelle. Passt auf das die Milch nicht mehr als Handwarm wird, bei über 45°C fängt die Hefe an zu sterben. Jetzt löst ihr die Hefe in der Milch auf und schüttet das ganze zu den restlichen Zutaten und knetet schön lange einen Teig daraus. Ich knete mindestens 15min, der Teig sollte leicht klebrig bleiben. Irgendwann beim kneten könnt ihr noch nach Geschmack Rosinen dazugeben. Und dann kommt die Wichtigste Zutat dazu: Zeit. Ihr müsst den Teig jetzt an einem warmen Ort gehen lassen, wir lassen ihn 2-3h gehen. Eine andere möglichkeit ist ihn im Kühlschrank über Nacht gehen zu lassen und erst am Nächsten morgen zu backen, aber das haben wir noch nicht ausprobiert. Wenn der Teig fertig gegangen ist kommt er, ohne ihn nochmal zu kneten, auf ein Backblech und wird zu einem Zopf geflochten und nochmals kurz (10min) in Ruhe gelassen bevor er für 20-25min in den auf 200°C vorgeheizten Backofen kommt. Wir backen den Hefezopf übrigens auf der 2. untersten Schiene ohne Umluft.

Am Besten schmeckt zu Zopf übrigens Schokocreme. Guten Appetit!

Nudel-Mais Auflauf mit Tomatensoße

So hier ein Rezept aus unserer Experimental-Küche ^^ Es geht schnell und ist lecker, also das Ideale Gericht für gestresste Studenten!

750g Nudeln (4min vorgekocht)

1 1/2 Dosen Mais

2 Große Zwiebeln (in Würfeln)

750 ml Soja Majonese

Alles zusammen in eine Auflaufform geben und gut durchmischen.

Den Auflauf min. 30 min in den Backofen. Oben sollte sich eine schöne gold-gelbe Kruste gebildet haben.

Dazu eine leckere selbstgemachte Tomatensoße.

Guten Appettit

Uncheese Sandwich

Irgendwie hat es uns die Uncheese Sache angetan. Wie gesagt, Käse kann nicht ersetzt werden. Aber wenn man sich darüber Gedanken macht wie man Rezepte die Käse enthalten abwandeln kann ergeben sich ganz neue Geschmackserlebnisse. Nochmal: Mit Käse hat das wenig zu tun, aber das macht garnichts, denn es schmeckt einfach lecker!

Das Uncheese Sandwich wird in einem sogenannten Sandwichtoaster gemacht. Das ist sozusagen eine Sandwichpresse, bei der das Sandwich an den Seiten zusammengepresst wird, und die Mitte für die Füllung hohl bleibt. Das ganze wird von oben und Unten erhitzt und wird so schön knusprig. Wenn ihr euch das nicht vorstellen könnt, schaut einfach mal hier nach, das ist so ein Teil (ich kenne dieses Spezielle Gerät nicht, aber es zeigt das Prinzip).

Die Zutatenliste sieht dann folgendermaßen aus:

  • 3-4 Eßl. Olivenöl
  • 3-4 Eßl. Mehl
  • 0,5l Sojamilch
  • 1 teel. mittelscharfer Senf
  • 40-50g Hefeflocken*
  • 2-3Eßl. weißen Balsamico-Essig
  • Paprikapulver
  • gekörnte Brühe
  • Knoblauchsalz
  • Pfeffer
  • Tomaten
  • Zwiebeln
  • Toastscheiben
  • Magerine

Wie bei den Uncheese Makkaroni wird zuerst ein Hefeschmelz hergestellt. Dazu nehmt ihr das Öl und das Mehl und macht eine Mehlschwitze. Kurz vor dem Ablöschen gebt ihr das Paprikapulver und den Senf dazu und löscht dann mit der Brühe ab. Gebt den Essig dazu und schmeckt mit Knoblauchsalz, Pfeffer und evtl. etwas Salz ab.

Sandwich Gebt jetzt etwas Magerine in den Sandwichtoaster und legt je eine Scheibe Toast in das untere Fach. Nun kommen in scheiben geschnittene Tomaten und Zwiebeln auf die untere Scheibe. Natürlich kann man auch andere Zutaten darauflegen, z.B. Paprika, Gewürzgurken, Tofu oder was einem auch immer einfällt. Als letzte Zutat obenauf kommt ein kräftiger Klecks Hefeschmelz und dann die zweite Scheibe Toastbrot. Nun wird der Sandwichtoaster geschlossen, dabei kann es sein das man etwas stärker zudrücken muss, das ist schon in Ordnung. Je nach gerät und gewünschtem Bräunungsgrad muss man nun zwischen 2 und 5 min warten, bei uns sind es etwas mehr als 3min. Fertig ist das fantastische Uncheese Sandwich!

Neues Layout

Hi,

wer öfters hier vorbei schaut wird sicher sofort bemerken das hier alles ein wenig anders aussieht als sonst. Das liegt an verschiedenen Dingen: Unser altes Layout ist mit den Neuerungen in Wordpress nicht ganz so einfach fertig geworden, und es hat sich herausgestellt das es etwa genauso viel Zeit kostet ein neues Layout aufzusetzen, wie das alte wieder auf Vordermann zu bringen.

Die nächsten Tage und Wochen könnte es also passieren das sich ein wenig was ändert, und das ein oder andere hier noch nicht ganz so aussieht wie es vielleicht sollte. Lasst euch nicht irritieren. Und natürlich wird es auch wieder einiges zum Lesen geben, was wir ja leider in letzter Zeit etwas vernachlässigt haben. Die nächsten 5 Rezepte sind schon in der Entwurfphase, und benötigen nurnoch den letzten Schliff sowie ein Foto. Und außerdem haben wir uns noch ein paar weitere neuerungen was unsere Themen hier im Blog angeht ausgedacht, lasst euch überraschen.

cya

Sarah und KP

Wo ist die Zeit hin?

Ahhhhhh! Wo ist die ganze Zeit nur hin? Unser letzter Blog-Eintrag liegt jetzt schon fast ein halbes Jahr zurück! Kaum zu fassen. Aber jetzt wo die Uni wieder begonnen hat, kommen wir hoffentlich wieder ein wenig öfter zum schreiben.

Auch auf Rezepte könnt ihr euch wieder freuen, wir sind wieder kräftig am ausprobieren. Vorallem wollen wir unser Reportoire an süßem ein wenig erweitern. Gerade eben ist eine Vegane Lebkuchenversion im Backofen und wenn sie was wird landet sie heute oder morgen auf jedenfall hier im Blog.

Aber jetzt müssen wir noch ein wenig arbeiten, wir bekommen Besuch…

cya

Sarah und KP

Musik für die Seele

Ich habe demletzt wunderschöne Gitarrenmusik von Sean Dietrich gefunden. Leider weiß ich nicht wo ich die CD zu diesen Stücken finden kann. Auf den CD`s die ich finde ist keines dieser Stücke, und der Stil des Trios das auf diesen CD’s spielt ist ein gänzlich anderer als der dieser Stücke. Wenn ihr mal reinhören wollt klickt einfach im Player auf Play. Und riesig freuen würde ich mich wenn mir jemand sagen könnte wo ich eine CD dazu finde. Herzlich Willkommen sind natürlich auch hinweise auf ähnliche Musik. Viel Spaß beim hören!

Bärlauchsoße-zu Spargel

Demletzt gab es bei Mutter Spargel als wir zu Besuch waren.  Für uns stellte sich natürlich die Frage was für eine Soße essen wir dazu? Igendwo ist uns dann ein Rezept über den Weg gelaufen, das wir nen bissel verbessert haben:

  • 1 Zwiebel
  • 4 EL Rapsöl
  • 2 EL Mehl
  • 250 ml Sojamilch
  • 100 ml Spargelwasser
  • Gewürze: Salz, Pfeffer,
  • 50-80 g Bärlauch

Öl in einen kleineren Topf erhitzen. Zwiebeln andünsten und dann eine Mehlschwitze machen. 3-4 unter leichtem Rühren köcherln lassen. Mit Sojamilch und Spargelwasser ablöschen. Würzen und zum Schluss den Bärlauch hinzugeben. Kurz aufkochen lassen und ein paar Minuten ziehen lassen – Guten Appetit!

Muttertag

Jaja ich weiß, Muttertag ist rum. Aber es dauert bei uns halt etwas bis wir dazu kommen verschiedenste Sachen zu erledigen, und so bin ich erst im laufe der letzten Woche dazu gekommen die Bilder die beim Wilhelma Besuch mit der ganzen (erweiterten) Familie entstanden sind zu bearbeitung.

Die Willhelma ist so ganz nebenbei den ein oder anderen Besuch Wert, und das ganze ist auch mit einer größeren Gruppe möglich. Wir waren am Muttertag mit 13 Personen da, und es war überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, umso mehr umso witziger. Aber genug gelabert, hier sind ein paar Bilder.

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Für den Vollbildmodus im Bild auf das Icon ganz links klicken. Eine Thumbnail Darstellung als Übersicht findet ihr oben in der Gallerie.

Kartoffelrösti mit Zwiebeln

Hallo ihr Lieben. Wir haben mal wieder etwas leckeres gebastelt, und wollen euch das ganze natürlich nicht vorenthalten. Wenn man nicht wie ich das Salz an der ganzen Geschichte vergisst schmeckt es wahrscheinlich noch leckerer. Was ihr für unsere Kartoffelrösti braucht: Kartoffelrösti mit Zwiebeln

  • 1kg Kartoffeln
  • 4 mittlere Zwiebeln
  • Salz und Pfeffer
  • wer will Sojaknackies

Als Erstes kocht ihr die Kartoffeln mit der Schale halb gar (am besten im Dampfdrucktopf) und lasst sie anschließend gut auskühlen. Wir hatten sie über Nacht stehen lassen. Jetzt müsst ihr die Kartoffeln schälen und mit einer groben Reibe raspeln. Wichtig ist dabei das die Kartoffeln wirklich kalt sind, sonst gibts nur Matsch.

Jetzt schneidet ihr die Zwiebeln in Ringe und gebt sie mit etwas Öl in einen Topf. Ihr solltet sie solange dünsten bis sie schön hellbraun sind, das geht nebenher, aber das Umrühren bitte nicht vergessen. Wenn die Zwiebeln in ihrem Topf vor sich hinddünsten schaltet den Backofen auf höchste Stufe und stellt eine Auflaufform bereit.

Gebt etwas Öl in eine Pfanne und lasst es gut heiß werden. Jetzt kommt soviel von den geriebenen Kartoffeln dazu das der Pfannenboden gerade bedeckt ist. Lasst die Rösti auf einer Seite zuerst schön braun werden bevor ihr sie wendet. Bitte nicht andrücken, sonst gibts nur Kartoffelbrei….

Wenn eine Portion Rösti fertig sind ab damit in die Auflaufform und in den Backofen damit. Und gleich weitermachen mit der nächsten Portion. Wenn alle Kartoffeln in der Auflaufform sind gebt die Zwiebeln darüber (ich hoffe ihr habt das Umrühren nicht vergessen) und legt die Sojaknackies an den Rand der Form. Jetzt kommt das ganze nochmal 10-15min in den Backofen.

So, und jetzt ist es mir schon wieder passiert: Ich habe selbst beim beschreiben das Salz vergessen! Macht nix schmecken tuts auch so, und ein bisschen weniger Salz macht bei unseren Europäischen Kochgewohnheiten nichts aus. Wer nicht darauf verzichten will gibt jeweils in die Pfanne beim Wenden ein wenig Salz und Pfeffer an die Rösti. Guten Appetit!